BraLa 2016

Wir gratulieren allen Siegern und Platzierten der 26. BraLa!

Termine

11. Juni 2016

Kreistierschau Uckermark

Göritz

 

3. Juli 2016

Prignitz-Tierschau

Blüthen

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Einladung zur Bullenauktion am 16. März in Groß Kreutz

Termin der diesjährigen Auktion für Fleischrindbullen ist der 16. März,

Veranstaltungsort ist der Brandenburger Rindermarkt in

14550 Groß Kreutz, Lehniner Straße 9.

Ab 10.00 Uhr ist die Besichtigung im Stall möglich, ab 11.00 Uhr werden ausgewählte Bullen im Ring präsentiert und kommentiert und Punkt 13.00 Uhr beginnt die Versteigerung.

 

Was wird geboten? Rund 80 Bullen werden zum Verkauf bereit stehen – die ältesten im Sommer 2008 geboren, die allerjüngsten aus März/April 2009. Uckermärker genießen als regionale Rasse ein „Heimspiel“. Ihre Robustheit, Anpassungsfähigkeit und das gute Exterieur bei hervorragender Bemuskelung tragen nach wie vor zu einem hohen Grad an Zufriedenheit bei den Mutterkuhhaltern (und Mästern!) bei. Das Katalogangebot wird etwa 25 Bullen umfassen. Es werden Söhne von Brandenburgs Spitzenbullen in der RZF-Topliste, „John P“, dabei sein. Der ebenfalls genetisch hornlose „Holger P“ (RZF 120) überzeugt auch bei seinen stationsgeprüften Nachkommen mit hohen Tageszunahmen. Die nahezu letzten Söhne des überragenden „Timor“, wie ihr Vater absolut überzeugend im Fleischansatz, sowie die ersten Jungbullen mit hervorragenden Zunahmen von „Nimbus P“ (RZF 110), einem Novum PP-Sohn, dürften ebenso von Interesse sein. Hornlos und mit weit überdurchschnittlicher Leistungsveranlagung auch die Söhne von „Merkur PS“ (RZF 118), „Jambo P“ (RZF 115) und „Harry P“.

 

Ein fast ebenso großes Aufgebot hat Charolais zu bieten. Ob vom Outcross-Bullen  „Vagabond P“, aus der Besamung mit französischen Vererbern (Natur, Russ) oder von bewährten Deckbullen (wie Simon – Solonell und Matz PP) – viel versprechende Jungbullen warten auf ihren Einsatz bei den neuen Besitzern.  Der Anspruch der Züchter besteht in der Bereitstellung von typvollen, sehr gut bemuskelten Charolaisbullen mit korrektem Exterieur und mittlerer Knochenstärke, um Kalbeprobleme zu minimieren. Auch bei dieser Rasse wächst der Anteil genetisch hornloser, rassetypischer und leistungsfähiger Tiere.  

 

Erfreulich ist das deutliche Zulegen der Rasse Limousin hinsichtlich Anzahl und Qualität der Auktionsbullen. In der deutschen Topliste präsent sind die Vererber „Impuls“ und „Castor P“. Von beiden sind sehr gut bemuskelte Söhne im Auktionskatalog zu finden. Auffällig und sehr positiv ist die genetische Vielfalt, die die Limousinzüchter in diesem Jahr zu bieten haben. Ob genetisch hornlos oder französische Linien – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Elf verschiedene Väter garantieren eine breite Auswahlmöglichkeit!

 

Einige sehr gute Blonde d´ Aquitain-Bullen werden das Angebot ergänzen, ebenso wie einige Angus, unter anderem von der Nummer 3 in Deutschland – „Game-Red“.

 

Fleckvieh ist erneut mit einem Spitzenaufgebot von knapp 20 Bullen vertreten. Die Züchter haben sich mit ihren Tieren bundesweit einen hervorragenden Ruf erworben. Viele nutzen den Vorteil der künstlichen Besamung, um aktuelle Genetik gezielt einsetzen und Zuchtfortschritt erzielen zu können. In diesem Jahr sind super entwickelte Söhne von den homozygot hornlosen Vererbern „Steinadler PP“ und „Heraldik PP“, von „Goethe Pp“, „Gigant Pp“ und  „Höneß P“ dabei und erneut „Überflieger“ von „H. United P“. Nicht alltägliche, „brandenburgische“ Genetik bietet Pele P – J. Per P x Marian P. Wer neben einer hervorragenden Bemuskelung, guten Länge in der Mittelhand und korrektem Exterieur auch die Milchleistung im Auge behält, sollte ein Blick auf die „Ink“-Söhne werfen. Ihr Vater stammt aus der Doppelnutzung, was der Fleischleistung jedoch keinesfalls abträglich war. Alle Auktionsbullen der Rasse Fleckvieh sind dem Phänotyp nach genetisch hornlos und entsprechend im Katalog gekennzeichnet (P für den Genort P, wie polled = hornlos). Darunter sind einige Wackelhornträger, erkenntlich an dem Kürzel PS (das S steht für den englischen Begriff scurs = Wackelhörner). Wackelhörner kommen nur bei genetisch hornlosen Tieren zur Ausprägung. Deshalb können Wackelhorn-Tiere beim Aufbau eines hornlosen Bestandes problemlos toleriert werden, denn auch sie besitzen das erwünschte Hornlosgen P.

 

Der Katalog für die Auktion wird Anfang März im Internet veröffentlicht und an Interessenten gern auch per Post versandt. Ihre Anfragen, Kundenwünsche oder Kaufaufträge richten Sie bitte telefonisch an Anne Menrath (Funk 0172 3195216), Abteilung Fleischrindzucht, oder Ihren zuständigen Zuchtinspektor. Wir beraten Sie gern!