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Spruch des Monats (September)
Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.
DIETER HILDEBRANDT
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11. September
Landesdorf- und Erntefest, Jänickendorf
17. - 19. September
Bundeswettbewerb für Fleischrind-Jungzüchter, Mühlengeez
3. November
Fleischrind-Tag, Götz
"Grünlandnutzung mit Fleischrindern"
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Sie sind hier: > erfolgreiche Fleischrinderzucht in Brandenburg
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Spitzenergebnisse auf der Bundesschau „Schwarz Rot Gold – robust“
Brandenburg ist eine gute Adresse für alle Interessenten, die Fleischrinder aus solider Zucht mit Spitzenleistungen und Schauerfolgen suchen. Das hat die Bundesschau „Schwarz Rot Gold – robust“, die vom 15. – 17. Januar 2010 im Rahmen der Grünen Woche in Berlin stattfand, wieder einmal eindrucksvoll bestätigt. 13 Züchter dieser Region stellten mit 31 Tieren ein beachtliches Kontingent der insgesamt fast 300 Rinder zählenden Schau.
Zum zweiten Mal haben sich Züchter der Rassen Galloway, Hereford, Highland, Salers, Welsh Black und Zwergzebu zu einem gemeinsamen Richtwettbewerb zusammengefunden. Über 100 Beschicker haben mit ihren besten Tieren um die Titel „Bundessieger“ in den Kategorien Bulle, Kühe und Färsen gewetteifert – eine eindrucksvolle Präsentation der deutschen Fleischrinderzucht. Erneut sorgte die Messe Berlin für hervorragende Bedingungen und die RBB GmbH trug für den reibungslosen Ablauf die Verantwortung. Als Preisrichter agierten Friedrich Averbeck (Galloway), Torsten Kirstein (Highland und Zwergzebu) sowie Dr. Sabine Schmidt (Hereford, Salers, Welsh Black).

 - Spannung - Pia, die Galloway-Siegerfärse aus der Zucht von M. Wille, Heiligengrabe, steht kurz vor der Zuerkennung des "Supertitels": Champion der Rasse
Den stärksten Rasseblock hatten die Galloway-Züchter zu bieten – hinsichtlich Tierzahl und Qualität. Und hier sind noch einmal die Färsen herauszustellen, die mit 55 Tieren in 12 Klassen gerichtet wurden. Als Erste ihrer Klasse ging „Pia vom Preußenhof“ aus der Zucht von Marianne Wille, Heiligengrabe, also mit großer Konkurrenz in die Siegerauswahl. Und die knapp dreijährige, sehr feminin und elegant wirkende, absolut korrekte, schwarze Benedikt-Tochter hat es doch tatsächlich geschafft, sich in dieser Hautevolee durchzusetzen! Als Besonderheit haben die Galloway-Züchter zwischen Siegerbullen, Siegerkuh und Siegerfärse den Galloway-Champion 2010 küren lassen. Und auch dieser Titel ging an Pia!

 - Elfi, die Highland-Siegerfärse von S. Schröter
Nach Bekanntgabe der Siegerfärse bei den Highland Cattle durften sich gleich zwei Zuchtstätten freuen: Der Besitzer Sandro Schröter, Linthe, konnte sein Glück kaum fassen, dass er als „Neueinsteiger“ für seine „Elfi vom Brachwitzer Moor“, Jüngste in dieser hochkarätigen Endauswahl, die Siegerschärpe entgegen nehmen konnte. Ein toller Start für diese noch junge Zucht, der motivieren wird. Und Andreas Fritsche, Treuenbrietzen, war als Züchter dieser schicken, typstarken und toll entwickelten Färse (Prionnsa x Lego) sichtlich stolz und gerührt. Grund zur Freude gab es für ihn aber auch bei den Kühen: Klassensieg für „Betty 2. aus der Wesermarsch“, die 2002 geborene starke Nathan-Tochter mit einem Spitzenkalb.

Für die Agrar GmbH Biesen, dem engagierten Zuchtbetrieb aus Wittstock, war es verdienter Lohn, mit zwei Tieren jeweils den Reservesiegertitel bei der Rasse Hereford zu erringen: Der 784 kg schwere „Wister“ (Wizard x St. Master) aus April 2008 setzte sich gegen ältere Konkurrenz durch. Typ, Bemuskelung, Länge in der Mittelhand und das korrekte Exterieur konnten gleichermaßen begeistern. Die auf Ib ihrer Klasse gesetzte Kuh „Anemone“ hat der Preisrichterin in allen Belangen, und nicht zuletzt mit ihrem super entwickelten Kalb so gut gefallen, dass sie ihr den Reservesieg zuerkannt hat.
Erwähnenswert in dieser Konkurrenz noch die Klassensiegerin „Judy“ aus der Hereford Mutterkuh GmbH, Münchehofe. Die schwere, typstarke Inco-Tochter zeigte sich mit ihrem 5. Kalb, einem männlichen Ronic-Nachkommen, der mit seinen sieben Monaten und 373 kg die Aufzuchtleistung seiner Mutter eindrucksvoll demonstrierte.
 - Doppelerfolg für die Agrar GmbH Biesen mit Wister und
 - Anemone - jeweils Reservesieger in den Kategorien Bulle bzw. Kuh der Rasse Hereford

Von den drei beteiligten Welsh Black-Züchtern aus dem brandenburgischen Zuchtgebiet gelang Markus Röthel, Gottsdorf, der „große Wurf“: Klassensieg in einer stark besetzten Bullenkonkurrenz! Der 850 kg schwere „Kay“, ein genetisch hornlos gezogener Kater x Laurin, war in seiner Gruppe der 2,5 – 3jährigen nicht zu schlagen. Auf den Punkt für diesen Wettbewerb vorbereitet, glänzte er mit Typ, Fleischansatz und Korrektheit.
Herzlichen Glückwunsch den Siegern! Aber auch alle nicht genannten Züchter und Tiere verdienen großes Lob und Anerkennung. Ihr starker Auftritt in Berlin hat die Aufmerksamkeit der Fleischrindzüchter und aller, die es werden wollen, auf dieLeistungsfähigkeit der hiesigen Zucht gelenkt.
Die Siegerliste als PDF-Datei.Komplette Ergebnislisten und weitere Fotos erhalten Sie bei den beteiligten Bundesrasseverbänden.
 - Siegerauswahl der Welsh Black-Bullen. Mit im "Rennen" Kay von M. Röthel (rechts außen)
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