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Marktnotizen

März 2017

Zuchtrinder und Export

Seit Beginn des Jahres ist ein positiver Trend im Exportgeschäft zu verzeichnen. Die Nachfragen nach niedertragenden Färsen mit guter Mutterleistung steigt wieder kontinuierlich. Länder wie Russland oder Aserbaidschan konnten beliefert werden, auch die höhertragenden Rinder haben wieder eine gute Chance auf dem Markt.

Der gleiche Trend ist bei den abgekalbten Färsen zu verzeichnen. Hier stieg der Bedarf an guten Zuchttieren für Polen, Belgien und Großbritannien und auch im Inland wird diese Kategorie wieder stärker nachgefragt.

Absetzer

Zu Jahresbeginn werden nur noch wenige Absetzer geboren. Die Nachfrage nach männlichen Absetzern kann derzeit nicht gedeckt werden. Einheitliche, qualitativ hochwertige Partien werden mit stabil hohen Preisen honoriert. Mittlere Ware wird mit Preisabschlägen abgesetzt.

Auch auf dem Schlachtfärsenmarkt zeichnet sich die Situation stabil ab. Um jedoch rentable Gewichte bei den Schlachtfärsen zu erzielen, müssen die Mäster etwas länger füttern als bei den Bullen. In den vorherigen Jahren war zu dieser Zeit immer ein Überangebot an weiblichen Tieren, jedoch kann man diese Tendenz in diesem Jahr nicht beobachten. Angebot und Nachfrage halten sich die Waage, sodass für weibliche Tiere keine Preistendenz nach oben erkennbar ist.

Nutz- und Schlachtrinder

Auf dem Nutzkälbermarkt zeichnet sich die Situation stabil ab. Schwere, gut entwickelte Kälber werden flächendeckend und problemlos verkauft. Untergewichtige Tiere werden mit Abzügen gehandelt.

Im Schlachtviehbereich tendieren besonders für Schlachtbullen seit dem Weihnachtsgeschäft relativ konstante Preise mit sehr geringem Preisnachlass. Auch bei Färsen kann man von relativ konstanten Preisen sprechen, wobei es hier immer ein Nord-Süd-Gefälle bei den Schlachthöfen für die Preisbildung gibt. Schlachtkühe werden sehr gut, zu höheren Preisen als im Vorjahr nachgefragt, insbesondere schwere Kühe.