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Ultraschalldiagnostik

Ihre Vorteile:

  • Verkürzung der ZKZ durch frühe Trächtigkeitsdiagnostik ab Tag 28
  • Ovardiagnostik
  • höhere Diagnosesicherheit
  • gezielte Behandlung
  • reduzierter Medikamenteneinsatz

Trächtigkeitsuntersuchung

Die Untersuchung auf Trächtigkeit ist die Untersuchungsform, die man im Rahmen des Fruchtbarkeitsmanagements beim Rind am ehesten mit Ultraschall in Verbindung bringt. Mit dem Ultraschallgerät ist es dem erfahrenen Anwender möglich, eine sichere Diagnose bereits ab dem 28. Trächtigkeitstag zu stellen. Dieser frühe Untersuchungszeitpunkt ist nur mittels Ultraschall realisierbar. Ein weiterer entscheidender Vorteil ist die Sichtbarkeit des embryonalen Herzschlags. Es kann damit die Diagnose „lebende Frucht“ gestellt werden.

An Veränderungen am Embryo oder der Embryonalflüssigkeit können aber auch Anzeichen für einen embryonalen Fruchttod erkannt werden. Über den richtigen Zeitpunkt einer Trächtigkeitsuntersuchung lässt sich viel diskutieren. Sinnvoll ist es aber, möglichst früh die nicht tragenden Kühe zu identifizieren, um diese möglichst schnell erneut besamen zukönnen. Dadurch senkt man die Güstzeit des Einzeltieres und dementsprechend die Zwischenkalbezeit der Herde. Hier ist die frühe Ultraschalluntersuchung das Mittel der Wahl.

In Betrieben mit einer hohen Resorptionsrate sollte auf eine zweite Untersuchung in einem späteren Trächtigkeitsstadium nicht verzichtet werden, bis die Ursache des embryonalen Fruchttods geklärt ist.

Eine Diagnose von Zwillingsträchtigkeiten ist in einem frühen Trächtigkeitsstadium nur mit dem Ultraschallgerät möglich und ermöglicht dem Herdenmanager eine spezielle Behandlung der Kuh in der Transitphase. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, ab dem zweiten Trächtigkeitsmonat das Geschlecht des Kalbes zu bestimmen.

Puerperal- und Sterilitätskontrollen

Die Untersuchung der Gebärmutter und der Eierstöcke auf pathologische Zustände bilden einen weiteren Schwerpunkt von Fruchtbarkeitsprogrammen. Auch hier bietet die Ultraschalluntersuchung Vorteile in der Diagnosesicherheit. Im Rahmen von Puerperalkontrollen wird ab dem 28. Tag post partum die Rückbildung der Gebärmutter überprüft. Auch geringgradige Entzündungen können mit dem Ultraschallgerät festgestellt werden. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen die schlechteren Konzeptionsraten bei Tieren mit ultrasonografisch feststellbaren Veränderungen in der Gebärmutter zum Beginn der Besamungsperiode. Durch rechtzeitige Behandlung der Erkrankungen erzielt man in den meisten Fällen einen besseren Erstbesamungserfolg. Im Rahmen von Sterilitätskontrollen kann der aktuelle Zyklusstand genau bestimmt werden. Veränderungen wie z. B. Zysten können mittels Ultraschall eindeutig nach Typ diagnostiziert werden und die Behandlung erfolgt aufgrund einer eindeutigen Diagnose.

Wir leisten mit unserem Ultraschall-Team regelmäßige Untersuchungen an mehreren tausend Kühen und Färsen in Brandenburg. Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, informieren Sie sich bei unseren Spezialisten über das maßgeschneiderte Programm für Ihren Betrieb.

Ultraschall

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Trächtigkeit am Tag 39 nach Besamung. Kopf und Körper des Embryos können identifiziert werden. Im bewegten Bild wäre der Herzschlag des Embryos deutlich sichtbar. (Bild: IfN)